Die Ganghofer Kiezperlen sind geboren!

Am Mittwoch, 28.11. haben wir alle NachbarInnen, FreundInnen und PassantInnen dazu eingeladen mit uns auf dem Alfred-Scholz-Platz Swing gegen den Novemberblues zu tanzen! Was für eine schöne und gelöste Stimmung, um die ersten Kiezperlen unter die Menschen zu bringen. Große und kleine Menschen haben warmen Punsch getrunken, bei der Musik innegehalten, sich mit uns ausgetauscht und einander kennengerlernt. Viele haben sich dafür bei uns bedankt und wir waren froh die Möglichkeit zu haben eine so schöne Plattform für Austausch anbieten zu können. Die Band war auch sehr angetan davon, wieviel Wärme auch an kalten Tagen entstehen kann. Das hat Lust auf das Angebot der Kiezperlen gemacht: Kiezperlen bringen Nachbar*innen zusammen, machen Spaß und sind umsonst. Darum informiert der Kalender über kostenlose Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Austausch, Sport, Begegnung, Kreatives. AnwohnerInnen des Kiezes haben den Kalender bereits in ihren Briefkästen.

 

Die Kiezperlen-Auftaktveranstaltung

Am Mittwoch, den 28.11.2018, findet die Auftaktveranstaltung zum neuen Kiezperlen-Kalender statt. Dann machen die Kiezperlen die Runde: Wir – das Team von Kiez trifft Kiez – und die Swing-Band „The Ragtime Nightmare“ bringen mit dem Kiezperlen-Kalender und Heißgetränken den Ganghofer Kiez in Schwung.

Los geht’s um 17:00 vor der Rixbox in der Richardstraße 2. Groß und Klein ziehen dann für etwa zwei Stunden mit Musik, bunten Kalendern, dampfenden Bechern und guter Laune durch die Straßen. Ihr seid herzlich eingeladen die Kiezperlen kennen zu lernen, Punsch zu schlürfen und das Tanzbein zu schwingen. Wir freuen uns auf euch!

Der Kiezperlen-Kalender ist da

Wir haben Kiezperlen gesammelt und einen Kalender mit kostenlosen Veranstaltungen für alle Nachbar*innen erstellt. Wann und wo werden im Ganghofer Kiez Begegnung, Austausch, Kunst, Sport und Kultur angeboten? Der Kalender enthält vielfältige Veranstaltungstipps von November 2018 bis Januar 2019, weitere Ausgaben folgen.

Mit dem Kalender erweitert Kiez trifft Kiez sein Angebot: Weiterhin bieten wir eigene Begegnungsveranstaltungen an, die ersten Termine für 2019 werden bald bekannt gegeben. Zusätzlich informieren wir mit den Kiezperlen nun dreimal jährlich über die kostenlosen Events anderer Veranstalter*innen. Wir freuen uns auf schöne Begegnungen und interessante Veranstaltungen in der Nachbarschaft.

Kreativ-Werkstatt 2018

Am Donnerstag, 18.10.2018 haben wir zum dritten Mal zusammen mit der Zuverdienstwerksatt des Unionhilfswerks zum gemeinsamen Nähen eingeladen. Dabei haben die Beschäftigten der Zuverdienstwerkstatt die TeilnehmerInnen beim Nähen ihres Kreativ-Beutels aktiv unterstützt.

Die Zuverdienstwerkstatt bietet Menschen mit psychischen Erkrankungen verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten. So finden sie eine motivierende und ausfüllende Beschäftigung, wenn sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (vorübergehend) nicht mehr tätig sein können. Dieses einzigartige Angebot trägt dazu bei,das Selbstwertgefühl und die Ressourcen der Beschäftigten durch sinnvolle Betätigung zu stärken. Die regelmäßige Arbeit bietet ihnen eine Tagesstruktur und schafft Raum für soziale Kontakte. Verantwortung und Selbstständigkeit fördern die psychische Gesundheit und erhöhen die individuelle Lebensqualität.

Die Freude war spürbar auf beiden Seiten. Die TeilnehmerInnen des Workshops waren sehr stolz auf ihre gefertigten Taschen und hatten gemeinsam mit den Beschäftigten der Zuverdienstwerkstatt Spaß am Nähen. Nach dem Workshop kamen wir bei Tee und Gebäck ins Gespräch und haben so auch über gängige Vorurteile sprechen können. Ein Teilnehmer hat uns folgenden Kommentar hinterlassen, was uns sehr freut!

„Danke Kiez trifft Kiez für die Vermittlung und dem netten Team der Zuverdienstwerkstatt. Besonders „meiner“ Anleiterin. Als Nähanfänger sind meine Nähte nicht immer 100%ig in der Spur geblieben, aber das Gesamtergebniss (Einkaufsbeutel) kann sich trotzdem sehen lassen und wird mir gute Dienste leisten. Außerdem bin ich vor allem davon begeistert, dass dort recycelte Materialien zum Einsatz kommen, die sonst auf dem Müll landen würden.“

Die Produkte der Zuverdienstwerkstatt sind an Werktagen von 9-16 Uhr (Freitags bis 13 Uhr) käuflich vor Ort zu erwerben. Von schönen Geschenkideen bis hin zu praktischen Alltagsutensilien ist alles handgefertigt und der Erwerb dient einem guten Zweck. Einige der Produkte (Taschen, Schneidebretter) lassen sich auch im Online-Shop kaufen.

Lange Nacht der Religionen

Glaube trifft Vielfalt: Muslime, Christen und Neugierige im Gespräch

Am Samstag den 8. September nutzten wir die Lange Nacht der Religionen, um mit Interessierten über Glauben und Werte ins Gespräch zu kommen und uns gegenseitig viele Fragen zu stellen: Haben Menschen deiner Meinung nach die frei Wahl, ob sie Gutes oder Böses tun? Betest du? Glaubst du, das Gott die Menschen mit Krankheiten straft? Beim Empathiespiel überlegten wir, wie die Person wohl die Frage beantwortet haben könnte. Mit Ja oder Nein? Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und Einblicke in ihre Überzeugungen gegeben haben!

“ Die Lange Nacht der Religionen ermöglicht mir, mit vielfältigen Menschen ins Gespräch zu kommen, was für mich in jeder Hinsicht eine Freude und Bereicherung ist.“ (Leila, Muslima aus Neukölln)

Das Treffen ist eine wunderbare Gelegenheit, sich über Religions- und Kulturgrenzen hinweg einander persönlich Auskunft zu geben über das, was einem im Leben wichtig ist. Ich freue mich, auf Menschen in meiner Nähe aufmerksam zu werden, die vieles von dem teilen, worauf es mir ankommt.“
(Christoph Hartmann, Pastor der ev. Brüdergemeine)

Kunst-Workshop und Abschlussveranstaltung

Am 1. Dezember 2017 haben wir im „Young Arts Neukölln“ die bis Ende 2017 geplante Veranstaltungsreihe „Kiez trifft Kiez“ zu einem schönen Abschluss gebracht.

Zusammen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Ganghofer-Kiez haben wir unsere „bunte Nachbarschaft“ gestaltet. Zusammen mit der Künstlerin Kathrin Endres sind lebensgroße Papierfiguren entstanden.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner konnten mit uns das Projekt „Kiez trifft Kiez“ Revue passieren zu lassen. Es gab die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Kunstschule „Young Arts Neukölln“ kennen zu lernen und sich mit Nachbarn auszutauschen.

Freitag, 1. Dezember 2017, 15-18 Uhr
Young Arts Neukölln, Donaustraße 42, 12043 Berlin

Interreligiöser Schulworkshop

Ende November lernten die Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse der katholischen Schule St. Marien in einem interreligiösen Workshop die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. 

Der Workshop wurde von Leila Tekin und einem Kollegen von Interreligious Peers, einem Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie,  geleitet. In zwei kompakten und sehr interessante Stunden lernten die SchülerInnen viel über die Religionen und konnten ihre Fragen stellen. Besonders interessant war es für die Kinder, dass sie eine junge Muslima und einen jungen Juden direkt nach ihrer Religion und ihrem Alltag fragen konnten. Der interaktive Workshop wurde durch Gruppenarbeiten, Spielen, Quiz und vielem mehr abgerundet. So entstand ein interessanter und ungewöhnlicher Austausch.

Statement der SchülerInnen: „Auf spielerische Weise lernten wir wichtige Begriffe der drei Buchreligionen kennen und bekamen so ein Gefühl für die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten. Die beiden Studenten beantworteten all unsere Fragen zum Islam und Judentum sehr offen. Es hat uns viel Spaß gemacht.“

Statement der Religionslehrerin: „Es war ein toller Einstieg in die Einheit „Weltreligionen“. Die Schüler/innen lernten auf spielerische Weise die Unterschiede zu den wichtigsten Begriffen des Judentums, Islams und Christentums, in einer lockeren Atmosphäre. Die beiden Vertreter (Judentum und Islam) waren kompetent in ihren Religionen und konnten die Schüler/innen gut motivieren. „

Moschee trifft Kirche – Was glaubst du?

Letzten Freitag veranstalteten wir zum dritten Mal den interreligiösen Abend „Moschee trifft Kirche“, diesmal unter dem Motto: „Glaube im Alltag.

Es war ein toller Begegnungsabend zwischen Christen, Muslimen und Nachbarn. Nach einer Führung durch die evangelische Brüdergemeine und die Yeni Moschee hatten hatten die ca. 35 BesucherInnen beim gemeinsamen Abendessen Zeit, ihre vielen Fragen loszuwerden und Kontakte zu knüpfen. Es wurde angeregt über diverse religiöse und gesellschaftliche Themen diskutiert.

„Interreligiöser Dialog heißt, sich zu trauen, einander kennen zu lernen und Unterschiede zu respektieren.“ Mehmet Tellioglu ist islamischer Religionslehrer und führte uns durch die Yeni Moschee, eine typische Berliner Hinterhof-Moschee, in deren Kantine wir dann auch später gemeinsam aßen.

 

„Wir sollten unbedingt zeigen, dass Christen und Muslime die zentralen Anliegen ihres Glaubens miteinander teilen und gemeinsam unterwegs sind.“ Christoph Hartmann, Pfarrer der ev. Brüdergemeine, erzählte wie Anfang des 18. Jahrhunderts böhmische Glaubensflüchtlinge nach Rixdorf kamen und so die Gemeinde gegründet wurde.

Wir hoffen, diesen Abend nächstes Jahr wieder durchführen zu können und danken allen für ihr Engagement!

Alle Fotos von Mathias Hühn: www.huehn-illu.de/

 

Nachmittag des Selbermachens

Alte Bücher und Stoffreste von Theaterproduktionen – das waren die Ausgangsmaterialien unseres Selbermach-Nachmittags. Eingeladen waren wir in der Zuverdienstwerkstatt des Union Hilfswerks in der Donaustraße. Hier werden jeden Tag tolle Produkte, wie Taschen, Spielzeuge, Holzbrettchen etc. hergestellt.

An diesem Nachmittag war die Nachbarschaft eingeladen, die Werkstatt kennenzulernen und selber Produkte herzustellen. Unter fachkundiger Anleitung der Mitarbeitenden haben wir Stoffbeutel und Visitenkartenhalter produziert.

Es kamen Nachbarinnen und Nachbarn aus der Umgebung. In zwei Gruppen haben insgesamt 10 Personen gelernt, an den Nähmaschinen zu arbeiten. Mit allen anderen Besuchern wurden Visitenkartenhalter aus alten Büchern gestaltet.

Bei Kaffee, Tee und Kuchen gab es Gelegenheit, sich näher kennenzulernen. Die fertigen Produkte konnten mit nach Hause genommen werden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und ganz besonders bei der Zuverdienstwerkstatt des Unionhilfswerks.