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Interreligiöser Schulworkshop

Ende November lernten die Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse der katholischen Schule St. Marien in einem interreligiösen Workshop die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. 

Der Workshop wurde von Leila Tekin und einem Kollegen von Interreligious Peers, einem Projekt der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie,  geleitet. In zwei kompakten und sehr interessante Stunden lernten die SchülerInnen viel über die Religionen und konnten ihre Fragen stellen. Besonders interessant war es für die Kinder, dass sie eine junge Muslima und einen jungen Juden direkt nach ihrer Religion und ihrem Alltag fragen konnten. Der interaktive Workshop wurde durch Gruppenarbeiten, Spielen, Quiz und vielem mehr abgerundet. So entstand ein interessanter und ungewöhnlicher Austausch.

Statement der SchülerInnen: „Auf spielerische Weise lernten wir wichtige Begriffe der drei Buchreligionen kennen und bekamen so ein Gefühl für die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten. Die beiden Studenten beantworteten all unsere Fragen zum Islam und Judentum sehr offen. Es hat uns viel Spaß gemacht.“

Statement der Religionslehrerin: „Es war ein toller Einstieg in die Einheit „Weltreligionen“. Die Schüler/innen lernten auf spielerische Weise die Unterschiede zu den wichtigsten Begriffen des Judentums, Islams und Christentums, in einer lockeren Atmosphäre. Die beiden Vertreter (Judentum und Islam) waren kompetent in ihren Religionen und konnten die Schüler/innen gut motivieren. „

Moschee trifft Kirche – Was glaubst du?

Letzten Freitag veranstalteten wir zum dritten Mal den interreligiösen Abend „Moschee trifft Kirche“, diesmal unter dem Motto: „Glaube im Alltag.

Es war ein toller Begegnungsabend zwischen Christen, Muslimen und Nachbarn. Nach einer Führung durch die evangelische Brüdergemeine und die Yeni Moschee hatten hatten die ca. 35 BesucherInnen beim gemeinsamen Abendessen Zeit, ihre vielen Fragen loszuwerden und Kontakte zu knüpfen. Es wurde angeregt über diverse religiöse und gesellschaftliche Themen diskutiert.

„Interreligiöser Dialog heißt, sich zu trauen, einander kennen zu lernen und Unterschiede zu respektieren.“ Mehmet Tellioglu ist islamischer Religionslehrer und führte uns durch die Yeni Moschee, eine typische Berliner Hinterhof-Moschee, in deren Kantine wir dann auch später gemeinsam aßen.

 

„Wir sollten unbedingt zeigen, dass Christen und Muslime die zentralen Anliegen ihres Glaubens miteinander teilen und gemeinsam unterwegs sind.“ Christoph Hartmann, Pfarrer der ev. Brüdergemeine, erzählte wie Anfang des 18. Jahrhunderts böhmische Glaubensflüchtlinge nach Rixdorf kamen und so die Gemeinde gegründet wurde.

Wir hoffen, diesen Abend nächstes Jahr wieder durchführen zu können und danken allen für ihr Engagement!

Alle Fotos von Mathias Hühn: www.huehn-illu.de/

 

Sommerabend am Dorfbackofen

Letzten Freitag am Rixdorfer Dorfbackofen: Sonne, superleckeres Essen, viele nette NachbarInnen.

Wir waren froh, dass trotz der Verschiebung von Mittwoch auf Freitag (wegen Regen) so viele Nachbarinnen und Nachbarn kamen. Viele der ca. 36 Erwachsenen und 22 Kindern kamen direkt aus dem Kiez, manche sogar von weiter her, extra wegen des Dorfbackofens. Immer wieder guckten Leute neugierig durch das Gartentor der Bethlehemsgemeinde, um zu schauen, was wir dort machen. Manche blieben spontan gleich zum Essen!

Es war ein schönes Durch- und Miteinander, in dem unfassbar leckere Pizzen, Lahmacun, Brote und Kuchen gebacken wurden. Einige waren so begeistert vom Dorfbackofen, dass sie nun gerne selber lernen wollen, ihn anzuheizen.

Wenn ihr nicht kommen konntet, aber Lust habt, beim nächsten Mal dabei zu sein, dann guckt auf der Facebook-Seite des Dorfbackofens oder auf der Seite des Quartiersmanagements Ganghofer Straße nach den nächsten Terminen.

 

Selbst genäht

Viele enthusiastische Frauen und Kinder beim Nähen, tolle Ergebnisse und nette Begegnungen

In unserem Nähworkshop im Deutsch-Arabischen Zentrum am 15. Mai wurden fleißig Kosmetiktaschen, Kopftücher, Tischdecken oder Accesoires genäht. Über 20 Frauen und Kinder aus der Nachbarschaft waren dabei und kamen miteinander ins Gespräch.  Danke an Vera für ihren fachlichen Input und an alle, die dabei waren!

Eine Veranstaltung von Kiez trifft Kiez und dem Begegnungscafé im Deutsch-Arabischen Zentrum.

 

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„Kopf frei“: Das war der Impro-Theaterworkshop

Am Samstag lernten wir unter der professionellen Anleitung der immer gut gelaunten Yvette wie Impro-Theater geht.

„Am wichtigsten ist bei Impro-Theater den Kopf auszuschalten und erst einmal auf sich zu achten: Wie geht es mir? Erst dann kann ich reagieren und zwar am besten aus dem Bauch heraus“, erklärte Yvette. Sie macht seit vielen Jahren nicht nur selbst Improtheater, sondern gibt auch Schauspielcoaching. Für einige der Teilnehmenden war der Workshop ein Sprung ins kalte Wasser – der sich aber lohnte. „Ich würde auf jeden Fall wieder kommen und meine Freunde mitbringen“, schwärmte eine Teilnehmerin begeistert.“ Es war sehr schön zu sehen, wie schon nach drei Stunden aus Menschen, die sich vorher nicht kannten, ein Team entstand. Theater bringt Leute zusammen!

Der Workshop fand am 21.Mai, 2016 in der ev.  Brüdergemeine Neukölln statt.

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